Die Basketballsaison ist vorüber....
Der MTSV Schwabing bedankt sich für das Interesse und wünscht eine erholsame off-season! Diese Rubrik wird zu Saisonbeginn wieder verfügbar sein. Eventuelle Termine für Play-offs entnehmen Sie bitte den Ankündigungen im Newsbereich.
Impressionen
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Einbruch in der zweiten Halbzeit
Hatten die zweiten Schwabinger Damen in der Woche zuvor ein ordentliches Spiel gegen die Bayern bestritten, in der fremden Halle zwischenzeitlich gar geführt und am Ende knapp mit nur 6 Punkten gegen die unangefochtenen Tabellenanführer verloren, waren sie frohen Mutes, die Leistung am 11.2. gegen den MTV 1879 München erneut aufs Parkett zu bringen und sich mit zwei Punkten für den Sieg zu belohnen. Doch daraus wurde nichts. | ![]() |
Die Frage, ob sich die Mannschaft mehr ästhetisch an den Zuschauern verging oder sich selbst per katastrophalem Leistungsabfall das größte Unrecht zufügte, ist insofern hinfällig, als dass beide Personenkreise zunehmend zu einem verschmolzen und auch die Spielerinnen neben sich stehend dem Elend mehr beiwohnten, als das Spiel zu gestalten. Schwabing bleibt also eine Wundertüte. Ein Team mit zwei Gesichtern. Zeigte sich Trainer Hofmann nach dem Bayernspiel, den Trainingseinheiten und der ersten Halbzeit gegen den MTV noch höchst zuversichtlich, konnte auch er das Einbrechen seiner Mannschaft in Halbzeit 2 kaum fassen. Obwohl zu Spielbeginn keiner der beiden Point Guards zur Verfügung stand, verteidigte Schwabing anständig und erarbeitete sich auch in der Offensive gute Abschlussmöglichkeiten. Zum Ende des zweiten Viertels schien der Motor richtig heißzulaufen, der Rückstand von zwischenzeitlich 18 zu 29 Punkten wurde auf 6 Zähler verkürzt und die Führung für Schwabing schien nur noch eine Frage der Zeit. Doch im dritten Viertel stellte Schwabing kurzfristig auf eine Zonenverteidigung um, verlor den Zugriff aufs Spiel und machte vorne kümmerliche 4 Punkte. Statt koordiniertem Kampfgeist flammten beim MTSV Hektik und Aktionismus auf. Das Verteidigen und Ballabjagen nahm man dem Gegner gleich selbst ab, indem die wildesten Bälle entweder ins Aus geschleudert oder direkt als Geschenk überreicht wurden. So konnte man nur noch untergehen und gab auch das letzte Viertel mit 10 zu 16 Punkten ab. Die drei verbleibenden Partien müssen deshalb ausnahmslos gewonnen werden, will man sich die Chance auf den Ligaverbleib wenigstens theoretisch noch erhalten. JLE
Beste Werferinnen: Schwabing: Caroline Hauke (12), Nena Löscher (8), Nina Staffler (6) MTV: Tanja Verweyen (21), Ilona Trübswetter (14), Natalie Schönbucher (10)
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